Potenzstörungen, so die landläufige Meinung, ist eine Sache, die vor allem Männer im Alter von 60 der 70 Jahren betrifft. Dass Mann im Alter nicht mehr kann, erachten die meisten von uns als ziemlich normal. Die Wahrheit sieht jedoch leider ein bisschen anders aus. De facto haben nämlich schon eine beachtliche Anzahl von Männern unter 50 Jahren dann und wann mit Erektionsproblemen zu kämpfen. Auch wenn es ein absolutes Tabuthema ist, wenn es mit der Potenz nicht mehr klappt. Der Mann leidet darunter, denn es nagt an seinem Selbstbewusstsein, wenn es im Bett nicht mehr läuft bzw. wenn er seine Partnerin nicht mehr befriedigen kann. Aber nicht nur für den Mann ist es eine Belastung, wenn es zu Erektionsstörungen kommt, auch die Partnerin hat darunter zu leiden. Viele Frauen stellen sich die Frage: „bin ich möglicherweise schuld daran, dass er keine Erektion mehr bekommt? Findet er mich nicht mehr begehrenswert?“

Auf wenn das menschlich ist: solche Fragen zu nichts. Besser ist es in jedem Fall, als Frau offensiv mit dem Thema umzugehen und es einfach anzusprechen. Denn viel Verständnis und ein gemeiner Lösungsweg sind sicherlich der bessere Ansatz als Selbstzweifel oder gar Vorwürfe. Das Thema ist heikel genug und da die Seele des Mannes mit leidet, ist es wichtig, einfühlsam mit diesem Thema umzugehen.

Die Ängste des Mannes bei erektiler Dysfunktion

Zum Schamgefühl des betroffenen Mannes gesellt sich die Sorge, die Partnerin nicht mehr sexuell befriedigen zu könnenen, die Angst vor dem Verlassenwerden und das Gefühl, ein Versager zu sein. Und natürlich hat der Mann auch Sorge, dass das Problem bekannt wird und es ist ihm unangenehm – immerhin besteht die Gefahr, dass er das Ziel von Spott und Hohn wird. Wer gibt schon gerne zu, dass er „keinen mehr hoch bekommt“? Ein heikles Thema, man kann es drehen und wenden wie man will. Umso wichtiger also, dass die Partnerin angemessen reagiert.

Was kann also SIE tun?

Wenn es im Bett nicht mehr kappt, ist das für beide ein Schock. Ein kleiner Wermutstropfen: Betroffene stehen damit nicht allein da. Immerhin leiden in Deutschland etwa 6 Millionen Männer unter Erektionsstörungen. Ein schwacher Trost, wenn man selber davon betroffen ist. Am besten ist jetzt der Weg nach vorne. Ein offenes und schonungsloses Gespräch ist meistens besser als Mitleid.

Wenn sich die Situation als für beide belastend herausstellt, sollte der Mann etwas unternehmen. Ein erster Schritt könnte und sollte es sein, einen Arzt aufzusuchen, um herauszufinden, wo genau eigentlich die Ursache der Impotenz liegt. In vielen Fällen liegt nämlich bei erketiler Dysfunktion noch ein anderes gesundheitliches Problem vor. Schon deswegen ist es wichtig, den Gesundheitszustand von einem Arzt abklären zu lassen. Hinter Impotenz steckt nicht selten eine ernste Erkrankung wie Diabetes oder Herz- Kreislauferkrankungen. Umso besser also, wenn diese rechtzeitig erkannt werden.

Ermuntern, den Lebensstil zu ändern

Auch wenn gerade das für viele Männer ein Problem ist: Zur Behandlung einer Erektionsstörung gehört mehr, als sich nur Viagra einzuwerfen. Die sind nämlich nur dafür da, um kurzzeitig über das Problem hinwegzuhelfen. Sie packen das Problem aber nicht an der Wurzel und beheben nicht die Ursache. In sehr vielen Fällen liegt eine sexuelle Dysfunktion an der Lebensweise des Mannes. Es treibt möglicherweise zu wenig Sport oder ernährt sich schlecht. Die Ernährung trägt sogar einen maßgeblichen Teil dazu bei, ob der Mann kann oder nicht. Wer sich ungesund und mit vielen Fast Food Produkten oder vielen tierischen Fetten (Fleisch, Wurst etc) ernährt, tut seinen Arterien nichts Gutes – sie verstopfen dann nämlich schneller. Es ist also auch wichtig, dass der Mann dazu bereit ist, an seinem Lebensstil etwas zu ändern. Wer raucht, kann durch einen Rauchstopp oftmals schnell eine Verbesserung der Potenz erzielen, denn auch Rauchen führt dazu, dass sich die Arterien verengen und das Blut nicht mehr wie gewünscht in den Penis fließen kann.

Schön ist es natürlich, wenn die Frau ihren Mann bei diesem Vorhaben nicht nur untertrüzt, sondern wenn die beiden Partner es gleich gemeinsam anpacken. Mehr Bewegung und eine gesunde Ernährung tut schließlich beiden gleichermaßen gut.

Was sollte die Partnerin lieber bleiben lassen?

Ganz klar: Schuldzuweisungen, Unverständnis, Ärger oder Drängen sind jetzt nicht der richtige Weg. Genauso ungünstig wäre es, sich völlig zurückzuziehen oder sich selber die Schuld an dem Problem zuzuweisen. Auch kann die Frau niemals alleine dafür verantwortlich sein, das Problem zu lösen.

Potenzmittel

Und natürlich bleibt bei einer vorübergehenden oder dauerhaften Impotenz immer auch noch die Möglichkeit, es mit Potenzmitteln unterschiedlicher Art zu versuchen. Es muss nicht zwingend Viagra sein, es gibt mittlerweile auf dem Markt eine ganze Reihe an Alternativen, die weniger Nebenwirkungen mit sich bringen und dennoch effektiv sind. Hierzu zählt beispielsweise das natürliche Potenzmittel EMASEX-A vitex*. Dennoch ist Viagra oder ein anderer PDE 5 Hemmer meistens ein ziemlich zuverlässiges Mittel, um der Potenz wieder auf die Sprünge zu helfen. Eine Umstellen der Lebensumstände kann damit allerdings nicht ersetzt werden.

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Hinweis: Dieser Ratgeber-Artikel kann den Ratschlag eines Arztes nicht ersetzen. In jedem Fall empfehlen wir bei andauernden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Des weiteren gibt es keine Gewährleistung für die Richtigkeit der Angaben.

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