Es ist ja schon schwierig genug, das durchaus brisante Thema bei der Partnerin auf den Tisch zu bringen. Männer, die Probleme mit ihrer Erektion haben, tun sich schwer damit, darüber offen zu reden. Es nagt an ihrem Selbstbewusstsein, sie fühlen sich nicht mehr als vollwertiger Mann.

Erst recht erscheint es ihnen fast ein Ding der Unmöglichkeit, auch noch mit einem Arzt über das Thema zu sprechen. So viel Offenheit bei einem Tabuthema – das ist einfach zu viel verlangt.

Doch mal ganz ehrlich: Wo genau liegt hier eigentlich das Problem? Es ist schließlich der Beruf des Arztes, sich mit solchen Dingen zu beschäftigen. Hier ist falsche Scham schlichtweg unangebracht. Ärzte hören sich tagein, tagaus, irgendwelche Dinge ihrer Patienten an, die vielleicht nicht ganz so angenehm sind – aber dafür sind sie schließlich da.

Medizinische Ursachen für Erektionsstörungen

Meistens haben Erektionsstörungen ihre Gründe und nicht selten liegen diese im medizinischen Bereich. Deswegen kann der Arzt Ihnen möglicherweise sogar helfen – vorausgesetzt, er weiß Bescheid. Wenn er Sie untersucht, kann er hoffentlich die Ursache für die Impotenz feststellen und dann gezielt eine Behandlung einleiten. Das ist nicht nur insofern gut, als dass dann vielleicht die Erektionsprobleme Geschichte sind, sondern dass Ihnen Ihre Gesundheit das wert sein sollte – wenn beispielsweise eine unentdeckte Diabetes oder Arteriosklerose dahinterstecken, ist es schließlich wichtig, diese rechtzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Scham beim Arztgespräch? Bitte nicht!

Denken Sie immer daran: Im Grunde genommen ist der Beruf Arzt ein Beruf wie jeder andere auch. Er wird sich sicher nicht über Sie lustig machen – warum sollte er das auch tun? Seine Hauptintention ist es vielmehr, Ihnen zu helfen. Dazu ist er schließlich Arzt geworden. Und das kann er ganz sicher nur dann tun, wenn Sie ganz offen und ehrlich mit ihm reden und sagen, was Sache ist. Es bringt also nichts, hier um den heißen Brei herumzureden. Schildern Sie daher ganz genau, welche Symptome auftreten – nur dann kann er eine entsprechende Diagnose stellen.

Gibt es einer Alternative?

Nicht wirklich. Sie leiden an Erektionsstörungen und Ihre Partnerschaft leidet darunter vermutlich ebenfalls. Sie könnten natürlich auch den vermeintlich einfacheren Weg einschlagen und einfach eine Decke des Schweigens darüber hüllen. Doch wem wäre damit gedient? Wollen Sie sich wirklich dauerhaft damit abfinden? Das wollen Sie vermutlich nicht und – richtig, das müssen Sie auch nicht. Wenn Sie zur Behandlung Ihrer derzeitigen Impotenz ein rezeptpflichtiges Medikament benötigen, dann ist die einzige Möglichkeit, den Arzt aufzusuchen, denn nur er ist dazu in der Lage, Ihnen das entsprechende Medikament zu verabreichen. Alleine zum Abklären möglicher organischer Ursachen ist der Gang zum Arzt wichtig. Auch wenn unterstützend bereits im Vorfeld rezeptfreie und pflanzliche Mittel wie beispielsweise Mönchspfeffer (enthalten in EMASEX-A vitex*) probiert werden können

Vergessen Sie dabei nicht: Ihnen mag es peinlich sein, darüber zu reden. Für Ihren Arzt ist das Thema vermutlich an der Tagesordnung. Es ist sein Job! Also: Schieben Sie Ihre Erektionsstörungen Ihnen und Ihrer Partnerin zuliebe nicht auf die lange Bank, sondern gehen Sie am besten eher gestern als heute zu einem Facharzt.

Der richtige Ansprechpartner dafür ist neben dem Hausarzt der Urologe.

 

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Hinweis: Dieser Ratgeber-Artikel kann den Ratschlag eines Arztes nicht ersetzen. In jedem Fall empfehlen wir bei andauernden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Des weiteren gibt es keine Gewährleistung für die Richtigkeit der Angaben.

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