Testosteron wird auch als Männerhormon bezeichnet und gehört innerhalb der Gruppe der Steroidhormone zu den Androgenen. Es ist das wichtigste Androgen des Mannes und stellt das Sexualhormon des Mannes dar. Produziert wird Testosteron hauptsächlich in den Hoden des Mannes sowie in der Nebennierenrinde. Die Lydigschen Zwischenzellen im Hoden sind für die Testosteronproduktion im männlichen Körper zuständig.[1]

Testosteron wird als männliches Sexualhormon häufig mit dem Östrogen der Frau gleichgesetzt. Das Hormon kommt sowohl bei Männern als auch bei Frauen vor. Im weiblichen Körper wird Testosteron jedoch in erheblich geringeren Mengen produziert. Während der Hauptproduktionsort für das Testosteron im Mann die Hoden sind, wird Testosteron im weiblichen Körper in den Ovarien produziert.

Der Testosteronspiegel des Mannes nimmt mit dem Alter ab. Die Abnahme ist durch den Alterungsprozess bedingt und erfolgt kontinuierlich. [2]

Testosteron Wirkung – wie wirkt das Androgen?

Das zu den Androgenen gehörende Hormon ist bei männlichen Embryos wichtig, um Hodensack, Penis sowie Prostata auszubilden. Als Sexualhormon sorgt es in der Pubertät für die Reifung der Spermien, das Wachstum des Adamsapfels (wachsender Kehlkopf), für einen breiteren Brustkorb sowie die Zunahme der Behaarung (Schamhaare, Achselhaare, Barthaare). Kurzum, das Erscheinungsbild des Mannes wird durch Testosteroneinfluss ausgebildet. Zum männlichen Erscheinungsbild gehören auch breite Schultern und eine tiefer werdende Stimme (Stimmbruch). Des Weiteren steigt das sexuelle Verlangen und die Gesichtszüge werden männlicher (breiter Kiefer, vorstehendes Kinn).

Das Hormon Testosteron ist für die Zunahme von Muskelmasse verantwortlich und spielt bei der Muskelkraft eine Rolle. Es sorgt für die Zunahme der Knochenreife und Knochendichte. Des Weiteren spielt Testosteron im Zucker- und Fettstoffwechsel eine Rolle. Für die Zunahme an Muskulatur und die Steigerung der Muskelkraft ist bei beiden Geschlechtern das Hormon Testosteron verantwortlich. Kommt das Hormon bei Frauen in erhöhter Konzentration vor, dann kann das zu Hirsutismus führen. Hirsutismus bezeichnet eine enorme Gesichts- und Körperbehaarung bei Frauen. Des Weiteren können Frauen eine Stimmvertiefung sowie vermehrt Akne entwickeln. Auch die Klitoris wächst bei erhöhtem Testosteronspiegel.

Die genaue Wirkung von Testosteron auf Brust-, Knochen- und Muskulaturgewebe des weiblichen Körpers, ist noch nicht abschließend erforscht. Auch die Rolle, die Testosteron auf das körperliche Erscheinungsbild der Frau ausübt sowie die Wirkung auf Fettstoffwechsel, Zuckerstoffwechsel und Gebärmutterschleimhaut, muss noch weiter untersucht werden.[3]

Testosteronwert Mann – welche „Testosteronspiegel Werte“ sind normal?

Männer kommen, nicht wie Frauen, in ein Klimakterium. Bei Frauen fällt der Hormonspiegel der weiblichen Geschlechtshormone während der Menopause massiv ab. Männer weisen mit dem Alter einen geringeren Testosteronspiegel als in jüngeren Lebensjahren auf. Der Abfall ist aber die plötzlich, sondern das Testosteron wird allmählich weniger. Die Produktion der Androgene nimmt mit zunehmenden Alter ab. Der Hormonspiegel (Testosteron) sinkt ab dem 40. Lebensjahr und nimmt kontinuierlich um ca. 1 bis 2 % pro Jahr ab [3]. Bei einigen Männern kann es im Alter zu einem Testosteronmangel kommen. Der niedrige Testosteronspiegel macht sich durch diverse Beschwerden bemerkbar und wird als Testosteron-Mangel-Syndrom (TMS) bezeichnet. TMS kann auftreten, wenn der Hormonspiegel des Testosterons deutlich unter dem Hormonspiegel von gesunden sowie jungen Männern liegt. Neben der Bezeichnung TMS, wird die Bezeichnung PADAM geführt. PADAM bedeutet „partielles Androgendefizit des alternden Mannes“ und beschreibt ebenfalls einen Mangel an Androgenen (Testosteron).

Niedrige Testosteron- bzw. Androgenwerte sind vor allem bei alten Männern und chronisch Kranken zu finden. Welche gesundheitlichen Beschwerden auftreten können und ob eine Hormonsubstitution mit Testosteron helfen kann, ist nicht ausreichend erforscht [3].

Nachfolgend sind „Testosteronspiegel Werte“ angegeben, die in entsprechenden Altersgruppen als Normwerte gelten [3]:

  • 3,1 bis 8,3 ng/ml bei 20- bis 29-jährigen
  • 3,0 bis 8,3 ng/ml bei 30- bis 39-jährigen
  • 2,8 bis 7,0 ng/ml bei 40- bis 49-jährigen
  • 2,4 bis 6,3 ng/ml bei 50- bis 59-jährigen
  • 2,1 bis 5,4 ng/ml bei 60- bis 69-jährigen
  • 1,7 bis 4,9 ng/ml bei 70- bis 89-jährigen

Testosteron bei Frauen – haben Frauen Testosteron?

Testosteron wird auch im weiblichen Körper produziert. Genau wie bei Männern, nehmen auch die Testosteronwerte bzw. nimmt die Testosteronproduktion im fortschreitenden Alter ab. In der Menopause ist, im Gegensatz zu den Sexualhormonen (Geschlechtshormonen) der Frau, kein massiver Abfall an Testosteron zu verzeichnen. Welche Testosteronwerte bei einer Frau in welchem Lebensalter als Normwerte gelten können, ist nicht ausreichend erforscht. Nicht nur das Alter bestimmt bzw. beeinflusst den Testosteronwert der Frau. Im weiblichen Körper unterliegt der Androgenspiegel auch der Tageszeit und dem Zyklus der Frau.

Die Auswirkungen eines niedrigen Testosteronspiegels bei der Frau sind nicht hinreichend bekannt. Die US-amerikanische „Endocrine Society“ rät davon ab, bei Frauen ein „Androgendefizit“ zu diagnostizieren [3]. Des Weiteren sollte von der Testosterongabe bei Frauen abgesehen werden. Zudem ist nicht bekannt, ob die längerfristige Testosterongabe bei Frauen zu Schäden führt oder ob diese unbedenklich ist. Auch zur Auswirkung eines niedrigen Testosteronspiegels auf den weiblichen Körper kann keine abschließende Beurteilung getroffen werden. Es ist in dem Bereich Testosteron bei Frauen weitere Forschung notwendig [3].

Testosteronmangel Mann – mögliche Folgen

Während die Auswirkung eines niedrigen Testosteronspiegels bei der Frau (Testosteron bei Frauen) nicht hinreichend erforscht ist, sind die Symptome bekannt, die Männer bei einem zu niedrigen Testosteronwert entwickeln können. Mögliche, leichte Symptome, die bei Männern mit Testosteronmangel auftauchen können, sind: [4]

  • Testosteronmangel Mann – Muskelkraft ist herabgesetzt
  • Mann neigt zu Fettleibigkeit
  • Leistungsabfall ist möglich
  • Schweißausbrüche und Hitzewallungen
  • Störung des Wohlbefindens
  • Libido ist beeinträchtigt (herabgesetzt)
  • Schlafqualität lässt nach
  • Erektionsstörungen

Weitere, schwerere Auswirkungen, die ein Testosteronmangel zur Folge haben kann, sind:

  • Ausbildung einer Osteoporose
  • Hoden können schrumpfen
  • Spermienanzahl kann sich verringern
  • depressive Verstimmung ist möglich

Die Behandlung eines Mangels an Testosteron (Testosteronmangel Mann) ist nur dann angebracht, wenn Symptome vorhanden sind. Testosteronmangel wird in der Regel durch Androgensubstitution therapiert. Den „Testosteronspiegel erhöhen“, ist die eigentliche Funktion der Substitution. Die Substitution kann durch Pflaster, Tabletten oder durch Injektionen erfolgen.

Testosteron zu hoch – wann ist das möglich?

Der Testosteronspiegel kann durch bestimmte Erkrankungen erhöht werden. So können beispielsweise Tumore in Hoden, Nebennierenrinden sowie in den Eierstöcken zu einer vermehrten Testosteronproduktion führen und Testosteron zu hoch werden lassen. Die vermehrte Androgenproduktion führt zu einem hohen Testosteronspiegel. Seltener ist ein erhöhter Testosteronwert durch angeborene Erkrankungen. Dennoch können das Adrenogenitale Syndrom sowie eine komplette Androgenresistenz zu einem erhöhten Testosteronwert (Testosteron zu hoch) führen. Wenn Frauen unter einem Polyzystischen Ovarialsyndrom leiden, können sie ebenfalls erhöhte Testosteronwerte aufweisen.

Wodurch kann ein Testosteronmangel ausgelöst werden?

Ein Testosteronmangel kann durch extreme Gewichtsabnahme, Stress, Nikotin, Alkoholismus oder durch schwere Allgemeinerkrankungen ausgelöst werden. So führt beispielsweise eine Anorexia nervosa zu einem starken Gewichtsverlust und kann einen Testosteronmangel zur Folge haben. Sind oder werden die Hoden geschädigt, kann ebenfalls ein Testosteronmangel auftreten. Eine Hodenschädigung kann durch Entzündung, Tumore oder Verletzungen erfolgen. Ein Mangel an Androgenen kann auch hormoninduziert bzw. medikamenteninduziert auftreten. Glukokortikoide oder die Pille können einen solchen Mangel auslösen. Spezifische Erkrankungen, wie beispielsweise das Klinefelter-Syndrom sowie Morbus Addison, können zu einem Androgenmangel führen.

Testosteronspiegel messen – wie funktioniert das?

Der Testosteronwert ist im Laufe des Tages unterschiedlich. Das bedeutet, dass die „Testosteronspiegel Werte“ schwanken. Ein gesunder, junger Mann besitzt zwischen 8 und 10 Uhr den morgendlichen Hochwert. Im Laufe des Tages sinkt der Wert und kann innerhalb von 24 Stunden sogar um bis zu 15 % sinken. Der Testosteronwert wird während des morgendlichen Hochs gemessen. Sind die Werte nicht ganz klar oder liegen in einem Grenzbereich, dann sollte die Messung nach mehreren Wochen (zwei bis vier) wiederholt werden. Es ist bekannt, dass sich dann bei einigen Menschen (ca. einem Drittel) ein Normwert aus der Messung ergibt [3]. SHBG ist ein Transporteiweiß im Blut des Menschen, das Testosteron bindet. Testosteron liegt zu großen Teilen gebunden vor. Durch die Eiweißbindung wird die Testosteronmessung beeinflusst. Bei Erkrankungen, wie beispielsweise Hypothyreose (Schilddrüsenerkrankung), Leberzirrhose und dem nephrotischen Syndrom (Nierenerkrankung), kann es zu einem veränderten Spiegel des Transporteiweißes SHBG kommen. Der SHBG-Spiegel wird auch durch Übergewicht und die Applikation bestimmter Medikamente, wie beispielsweise Östrogene und Antiepileptika, beeinflusst. Liegt ein beeinflusster SHBG-Spiegel vor, dann muss durch Spezialmessungen der Testosteronspiegel bestimmt werden, um korrekte Werte zu erhalten.

Spezialmessungen können das freie Testosteron bestimmen, das nicht an SHBG gebunden ist. Die Ermittlung des bioaktiven Testosterons ist eine freie Testosteronbestimmung. Bei der Bestimmung des bioaktiven Testosterons wird zudem das eher locker an Albumin gebundene Testosteron ermittelt. Die Bindung des Androgens an SHBG ist „fester“ als an Albumin. Eine Bestimmung des Gesamttestosteronspiegels würde das „freie“ Testosteron und das an SHBG gebundene Testosteron mit einschließen.

Testosteronspiegel messen – gibt es eine Altersempfehlung?

Generell wird der Androgenspiegel bei Männern nicht überprüft. Die Testosteronmessung ab einem bestimmten Alter ist nicht angeraten. Diese wird nur durchgeführt, wenn ein Mann Symptome eines möglichen Androgenmangels aufweist. Die Fachkräfte der „Endrocrine Society“ nehmen an, dass Männern bei einer generellen Testosteronmessung, auch ohne Beschwerden, häufiger ein Testosteronmangel bescheinigt wird. Das würde unter Umständen eine Behandlung nach sich ziehen, die vielleicht nicht notwendig ist [3].

In bestimmten Fällen kann allerdings eine Bestimmung des Hormonspiegels sinnvoll sein. Bei Dialysepatienten, Diabetes mellitus Patienten, Osteoporose Patienten, COPD Patienten und Menschen, die unter Erkrankungen der Hirnanhangdrüse leiden, ist eine Testosteronwert-Ermittlung sinnvoll. Bei Unfruchtbarkeit und der Einnahme von Opioiden sowie Glukokortikoiden ist eine Ermittlung des Testosteronspiegels ebenfalls angeraten. Generell entscheidet der Arzt, wann eine Bestimmung des Androgenspiegels (Testosteronwert Mann) Sinn macht und wann der Androgenspiegel nicht ermittelt werden muss.

Testosteron Muskelaufbau – welche Rolle spielt das Androgen?

Testosteron kann in hohen Mengen zu einem gesteigerten Muskelwachstum führen, ohne dass der Mann trainieren muss [6]. Es ist jedoch nicht empfehlenswert Steroide oder andere leistungssteigernde sowie muskelwachstumsfördernde Substanzen einzunehmen. Die Substanzen können gesundheitsschädlich sein und Männer, die langfristig ihre Muskulatur aufbauen wollen, haben durch die Substanzen eventuell gesundheitsschädliche Nebenwirkungen zu befürchten. Ein natürlicher Testosteronspiegel (Testosteronwert Mann), der im Normbereich liegt, reicht völlig aus, um Bodybuilding zu betreiben und die Muskeln wachsen zu lassen. Eine Studie, die über 20 Wochen mit jungen Männern durchgeführt wurde, sollte herausfinden, ob Männer mit Testosteronwerten im oberen Normbereich besser und mehr Muskeln aufbauen, als Männer mit Testosteronwerten im unteren Normbereich. Es stellte sich heraus, dass die Männer mit Testosteronwerten im oberen Normbereich unwesentlich mehr Muskeln aufbauten (Testosteron Muskelaufbau). Der Unterschied war aber nicht bemerkenswert [6].

Eine weitere Studie, die an der McMaster Universität in den USA durchgeführt wurde, sollte die Hormon-Ausschüttung nach dem Muskelaufbau bzw. nach dem Training untersuchen. Teilnehmer der Studie mussten ein 12-Wochen-Programm absolvieren, das dem Muskelaufbau diente. Die Probanden trainierten 5-mal pro Woche und erhielten eine Ernährung, die den Muskelaufbau fördern soll. Gemessen wurden die Ausschüttung anaboler Hormone (Wachstumshormone) und das Muskelwachstum. Es stellte sich heraus, dass die Ausschüttung von Wachstumshormonen und ein schnelleres Muskelwachstum nicht zusammenhängen. Voraussetzung für den fehlenden Zusammenhang ist allerdings ein Testosteronwert im Normbereich (Testosteron Muskelaufbau).

Wenn der Testosteronwert beim Mann im Normbereich liegt, ist die Einnahme von Testosteron-Boostern zur Beschleunigung des Muskelaufbaus nicht notwendig [6]. Die Testosteron-Booster werden beispielsweise als Nahrungsergänzungsmittel angeboten und bieten bei Männern, mit normalen Testosteronwerten keinen Vorteil für das Muskelwachstum. Liegt ein Testosteronmangel (Mann) vor, dann sollte ein Arzt zurate gezogen werden. Dieser kann entsprechende Mittel empfehlen, um einen Testosteronwert im Normbereich zu erzielen und entscheiden, ob eine Substitution überhaupt notwendig ist.

Testosteron Nebenwirkungen – welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

Wird Testosteron substituiert, kann es zu unerwünschten Wirkungen (Testosteron Nebenwirkungen) kommen. Um mehr über die Folgen der Testosteron-Substitution zu erfahren, wird nachfolgend näher auf mögliche Nebenwirkungen eingegangen. Die unerwünschten Reaktionen können, je nach Applikationsart, variieren. Es gilt zu beachten, dass Nebenwirkungen auftreten können, aber nicht bei jedem Menschen auftreten. Die Art und Häufigkeit der Nebenwirkungen ist bei Tabletten, Salben und Spritzen unterschiedlich. Unterschieden wird die äußerliche Anwendung von der innerlichen Anwendung bzw. Injektion.

Testosteron Nebenwirkungen – Testosteron steigern mit Gel

Wird Testosteron als Gel appliziert, fällt das in die Kategorie äußerliche Anwendung. Auch bei der äußerlichen Anwendung des Androgens kann es zu Nebenwirkungen kommen. Unterteilt werden die Nebenwirkungen in häufige und sehr selten auftretende Nebenwirkungen. Des Weiteren sind Nebenwirkungen festgestellt worden, die bis jetzt nicht in Häufigkeit angegeben werden.

Zu den häufig auftretenden Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Schwindel, schmerzende Brustdrüsen, Schwellung der Brust, Beschwerden der Prostata, Überempfindlichkeit, Durchfall, Bluthochdruck, Stimmungsschwankungen, Missempfindung der Nerven und Gedächtnisverlust. Des Weiteren kann es zu veränderten Laborwerten kommen. Die Anzahl der Blutzellen kann zunehmen und die Blutfettwerte können verändert sein.

Sehr seltene Nebenwirkungen sind veränderte Leberfunktionstests sowie Gelbsucht. Des Weiteren kann es bei der Hypogonadismus-Therapie zu Prostatabeschwerden, schmerzhafter Dauererektion und zu Prostatakrebs kommen.

Nebenwirkungen wie Nervosität, Feinseligkeit, Muskelkrämpfe, Gewichtszunahme, Akne, Haarausfall, fettige Haut, Hautreaktionen, Atemaussetzer während des Schlafs und Depression, gehören zu den unerwünschten Wirkungen ohne Häufigkeitsangabe. Wird das Gel längere Zeit oder hoch dosiert aufgetragen, dann kann es auch zu einem Überschuss an Kalzium, Natrium, Kalium, anorganischen Phosphaten, Chlorid sowie Wasser im Körper kommen. Des Weiteren kann eine Verkleinerung der Hoden, eine verminderte Spermienanzahl sowie eine Überempfindlichkeitsreaktion auftreten. Ödeme (Wassereinlagerungen im Gewebe) können ausgebildet werden.

Testosteronspiegel erhöhen mit Testosteron als Lösung

Eine Testosteronmangel Behandlung kann auch mit einer Lösung zur äußerlichen Anwendung erfolgen. Die Testosteronmangel Behandlung kann zu nachfolgenden Nebenwirkungen führen.

Häufige Nebenwirkungen sind Stimmungsschwankungen, Migräne, Schwindel, Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Akne, Durchfall, erhöhter Blutdruck, Angstzustände, Wut, Blutbildveränderungen, Übelkeit, Erbrechen, Blutzucker-Regulations-Störungen und Cholesterin-Überschuss (Blut). Des Weiteren kann ein erhöhter PSA-Wert auftreten.

Gelegentlich können Nebenwirkungen wie Prostata-Knoten, Missempfindungen der Nerven, Gewichtszunahme, erhöhter Schweißfluss, Haarbalgentzündungen, Überschuss an Triglyceriden (Blut), Spannungsgefühl im Brustbereich sowie ein erhöhter Testosteronwert (Blut) auftreten.

Die Häufigkeit, mit denen Riechstörung, Feindseligkeit, Gedächtnisverlust, Nervosität, Überempfindlichkeit, Appetitzunahme, Geschmacksstörung, Überbehaarung, verstärkter männlicher Haarwuchs (Haarverteilung), Blutgefäßerweiterung, Hitzewallungen, Haarausfall, Nesselsucht, Hautreaktionen, Haarverfärbung, Harnwegsinfektionen, Harnwegsverengung und ein erhöhter Kreatinin-Wert im Blut auftreten, ist nicht bekannt. Zu den weiteren Nebenwirkungen ohne Häufigkeitsangabe gehören zudem veränderte Laborwerte, erniedrigter diastolischer Blutdruckwert, Verschlechterung von Apnoe (Atemaussetzer im Schlaf) und eine veränderte Libido. Weitere Nebenwirkungen sollten vor der Applikation der Lösung unbedingt im Beipackzettel gelesen werden. Es ist ratsam, vor der Applikation der Lösung einen Arzt zurate zu ziehen. Generell kann es bei einer längeren Behandlung sowie der Applikation der Lösung in hoher Dosierung zu einem gestörten Mineralhaushalt kommen. Die Speicherung von Kalium, Kalzium, Natrium, Chlorid, Wasser und anorganischen Phosphaten, kann gestört sein.

Testosteronspiegel erhöhen – Einnahme zur Testosteronmangel Behandlung

Ist das Testosteron zu niedrig, kann der Arzt Testosteron zur Einnahme verschreiben, um den Testosteron Normalwert zu erreichen (Testosteron steigern). Mit der Einnahme wird nicht nur eine Testosteron Wirkung erzielt, sondern es kann auch zu Nebenwirkungen kommen.

Nebenwirkungen, ohne Häufigkeitsangabe, sind Dauererektionen, erhöhter PSA-Wert, Störungen des Fettstoffwechsels, verminderte Spermienanzahl, Akne, Übelkeit, Juckreiz, Bluthochdruck, Akne, Stimmungsschwankungen, Depression, Wassereinlagerung (Körper), Prostatakrebs, unnormale Leberwerte und Muskelschmerzen. Des Weiteren kann es zu einer Zunahme der Blutzellenzahl und zu einer veränderten Libido kommen. Der Patient kann eine verminderte oder eine gesteigerte Libido entwickeln. In der Pubertät kann die Einnahme von Testosteron zu einer vorzeitigen Geschlechtsentwicklung beim Jugendlichen (Jungen/Mann) führen. Des Weiteren können sich die Wachstumsfugen (Knochen) vorzeitig schließen.

Testosteron zu niedrig – Injektionsbehandlung

Ist das Testosteron zu niedrig und soll ein Testosteron Normalwert erreicht werden, kann der Arzt eine Injektion anraten. Neben der Testosteron Wirkung können auch Nebenwirkungen auftreten.

Häufige Nebenwirkungen können beispielsweise Akne, Hitzewallung, ansteigender PSA-Wert, Prostatakrebs, Prostatavergrößerung (gutartig), Gewichtszunahme sowie die Zunahme der Blutzellenanzahl sein. Des Weiteren kann es zu verschiedenen Reaktionen an der Injektionsstelle kommen. So können beispielsweise Rötungen, Jucken oder Schmerzen auftreten.

Zu den gelegentlichen Nebenwirkungen können Depression, Ruhelosigkeit, Schlaflosigkeit, Aggression, Reizbarkeit, Cholesterinanstieg (Blut), Appetitzunahme, Blutverdickung, Überempfindlichkeitsreaktionen, Schwindel, Bluthochdruck, Kreislauf- und Herzstörung, Husten, Schnarchen, Atemnot, Durchfall, Übelkeit, Sprechstörung, Anstieg der Leberwerte, Haarausfall, Juckreiz, Hautausschlag, trockene Haut und Gelenkschmerzen gehören. Weitere Nebenwirkungen sind der Packungsbeilage zu entnehmen. Des Weiteren sollte der behandelnde Arzt zu möglichen Nebenwirkungen und Gegenanzeigen befragt werden.

Wer sein Testosteron steigern muss, der sollte den Testosteronspiegel messen lassen, um zu überprüfen, ob der Testosteron Normalwert erreicht wurde. Des Weiteren sind bei Injektion und Applikation von Testosteron bestimmte Werte, wie beispielsweise Blutfette, Blutzellen und Hämoglobin regelmäßig zu überprüfen. Auch die Leberfunktion sollte regelmäßig vom Arzt getestet werden.[3]

Quellen:

[1] http://flexikon.doccheck.com/de/Testosteron
[2] https://www.apotheken-umschau.de/laborwerte/testosteron
[3] https://www.netdoktor.at/laborwerte/testosteron-8456
[4] https://www.maennergesundheit.info/maennergesundheit/hormone/testosteron.html
[5] https://www.onmeda.de/Wirkstoffe/Testosteron/nebenwirkungen-medikament-10.html
[6] https://www.marathonfitness.de/was-ist-testosteron/

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