Zu einem erfüllten Sexualleben gehört für die meisten Männer auch eine gute Erektionsfähigkeit. Ist der Penis nicht versteift, kann der Geschlechtsverkehr – so sehen es zumindest die meisten – nicht befriedigend ablaufen.

Das auffälligste Zeichen dafür, dass ein Mann sexuell erregt ist, ist die Erektion. Damit das Glied steif wird und sich aufrichtet, füllt es sich mit Blut. Dafür zuständig sind zum Beispiel Berührungen, Bilder, sexuelle Phantasien, erotische Träume, aber auch viele andere Ursachen können zu einer Erektion führen. Welches diese genau sind, ist von Mann zu Mann unterschiedlich. Es kann sich auch im einen Duft oder um ein spezielles Wäschestück des Partners handeln, der zu einer Erektion führt.

Was auf den ersten Blick als absolut natürlicher Vorgang erscheint, ist in Wirklichkeit ein sehr komplexes Zusammenspiel aus biochemischen Vorgängen im Körper des Mannes.

Was dabei genau passiert, warum Männer oftmals morgens eine Erektion haben und wie es zu Erektionsstörungen kommt, das erfahren Sie im nachfolgenden Bericht.

Wie kommt eine Erektion zustande?

Es hört sich eigentlich ganz simpel an: Blut fließt in den Penis und dabei schwillt dieser an. Nur-  durch was genau wird der Blutfluss eigentlich in Gang gesetzt? Es handelt sich dabei um ein sehr komplexes Zusammenspiel zwischen Nervenreizen, Botenstoffen, der Blutzirkulation und der Muskeln.

Ist der Penis im schlaffen Zustand, sind die drei in ihm enthaltenen Schwellkörper nur mit wenig Blut gefüllt. Zuständig dafür sind die Muskelstränge der Arterien, die in diesem Moment angespannt sind und es verhindern, dass sich die Adern ausdehnen und Blut in den Penis pumpen. Gesteuert werden diese Muskeln vom Sympathikus.

Kommt es zu einer sexuellen Erregung wie oben beschreiben, zum Beispiel, weil der Mann entsprechende Bilder anschaut oder mit seiner Partnerin zusammen ist, wird dabei ein hochkomplexer biochemischer Prozess initiiert. Vom Gehirn geht jetzt ein Signal aus, welches den Parasympathikus – der Gegenspieler zum Sympathikus – dazu bringt, dass er die Muskeln im Penis erschaffen lässt. Im Klartext: Bahn frei für den Blutfluss, denn nun erweitern sich die Gefäße und die Schwellkörper füllen sich mit Blut – die Erektion ist da.

Damit das alles funktioniert wie beschrieben, wird eine chemische Reaktion in Gang gesetzt. Da diese hochkomplex ist, kann man sich vorstellen, wie leicht es ist, sie aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Warum kommt es überhaupt zur Erektion?

Die Antwort liegt auf der Hand. Würde es nicht zu einer Erektion kommen, könnte der Mann bzw. der Mensch sich nicht fortpflanzen, da ein schlaffes Glied nicht in die Scheide eingeführt werden und das Sperma somit nicht zur Eizelle gelangen kann. Eine Erektion dient also im Grunde genommen dazu, dass wir Menschen Nachwuchs erzeugen können.

Die vier Phasen der sexuellen Erregung

Man unterteilt den männlichen sexuellen Reaktionszyklus in vier unterschiedliche Phasen. In der ersten Phase startet die Erektion, durch einen bestimmten Reiz veranlasst. Die zweite Phase wird als Plateauphase bezeichnet, in der die maximale Erektion erreicht wird. Danach erfolgt – meistens – die dritte Phase mit der Ejakulation und dem Höhepunkt. Danach dann erschlafft der Penis und erreicht wieder seine ursprüngliche Form – hierbei handelt es sich um die Entspannungsphase.

Warum und wie verschwindet die Erektion wieder?

Es bleibt natürlich nicht dauerhaft bei der Erektion. Entweder verschwindet diese von alleine wieder oder es kommt zum Höhepunkt. Dafür ist ein Enzym notwendig, welches dafür sorgt, dass sich die Blutzufuhr wieder verringert und der Penis wieder erschlafft.

Erektionen in der Nacht

Wenn Männer während der Nacht eine Erektion bekommen, so ist das völlig normal. Mehr noch: Nächtliche Erektionen treten während der gesamten Lebensphase des Mannes auf, und zwar jede Nacht ganze 3 bis 6-mal.

Das Interessante dabei: hierbei scheint die sexuelle Stimulation keine Rolle zu spielen. Es hängt vielmehr davon ab, in welcher Schlafphase sich der Mann gerade befindet. Es gibt Phasen, in denen sich die Augen schnell bewegen und Phasen, in denen die Augen ganz still stehen. Man nennt dies die so genannten „Non REM“ und „REM“ Phasen. Die Erektionen in der Nacht treten immer während der REM Phasen, also der Tiefschlafphasen auf. Das liegt daran, dass der Level des in Gehirn produzierten Norepinephrins sinkt und deswegen mehr Blut in den Penis fließen kann.

Nächtliche Erektionen sind aber keineswegs sinnlos oder unnütz, ganz im Gegenteil. Sie Sorgen dafür, dass der Penis gut mit Sauerstoff versorgt wird und wirken dessen Alterungsprozess entgegen.

Morgenerektion

Der Begriff der Morgenlatte dürfte jedem Mann wohlbekannt sein. Es handelt sich dabei genau genommen um die letzte der nächtlichen Erektionen. Wenn der Mann nach einer REM Phase erwacht, dann ist sein Penis möglicherweise erigiert. Das ist also ganz normal und hat nichts damit zu tun, dass er gerade sexuell erregt ist oder einen entsprechenden Traum hatte. Es heißt einfach nur, dass sein Penis „funktionsfähig“ ist.

Spontane Erektionen

Manchmal kann es aber auch ganz schön lästig sein, wenn das „gute Stück“ sozusagen ein Eigenleben entwickelt. Nicht immer kommt es dem Mann gelegen, wenn sein Penis sich versteift – und dagegen ist er leider weitestgehend machtlos. Spontane Erektionen treten in jedem Alter auf. Trägt der Mann eine enge Jeans, dürfte die Erektion von außen kaum zu erkennen sein, im Schwimmbad jedoch oder in der Sauna kann es ganz schön unangenehm werden.

Auch im Alter kommt es dann und wann zu spontanen Erektionen, die allerdings auch recht schnell wieder abnehmen und nicht unbedingt ein Zeichen dafür sind, dass der Mann noch den Geschlechtsakt vollführen kann.

Der Erektionswinkel

Interessant ist die Betrachtung des Erektionswinkels: Wissenschaftler haben ermittelt, dass der durchschnittliche erregte Penis zwischen 5 und 30 Grad über der Waagrechten steht. In einigen wenigen Fällen sogar noch darüber hinaus und somit quasi senkrecht zum Bauchnabel. Tatsächlich ist der Winkel auch eine Frage des Alters. Er wird nämlich nach und nach geringer. Ein Mann, der etwa 40 bis 50 Jahre alt ist, schafft wenn überhaupt meistens gerade noch die Horizontale, danach wird es immer weniger, so dass der Penis bei einem 70-jähirgen selbst im erigierten Zustand „leicht bergab“ zeigt. Das ist aber völlig normaler und keinerlei Grund zur Sorge.

Erektionsprobleme

Der geschilderte hochkomplexe Vorgang kann schnell mal aus dem Gleichgewicht kommen. Wenn es öfter der Fall ist, dass die Erektion trotz sexuellem Reiz ausbleibt – Ärzte gehen dabei von etwa einer Dauer von einem halben Jahr aus – dann spricht man von sexueller Dysfunktion. Ursachen dafür gibt es sehr viele. Vor allem ab einem Alter von etwa 40 Jahren tritt die erektile Dysfunktion, auch Erektions-Störung  genannt, immer häufiger auf, so dass im Alter von 60 Jahren bereits jeder 2. Mann davon betroffen ist.

Dabei können pflanzliche Potenzmittel sehr gut helfen, wie beispielsweise Mönchspfeffer, was in dem rezeptfreien Potenzmittel EMASEX-A vitex* enthalten ist.

Alkohol

Diese Erfahrung mussten wohl die meisten Männer schon mal irgendwann in ihrem Leben machen: Wer zu tief ins Glas geschaut hat, der „kann nicht“. Alkohol führt bei zu hohem Konsum zu Erektionsproblemen, allerdings sind diese normalerweise nur vorübergehender Natur.

Krankheiten

Auch Krankheiten können ein Auslöser für Erektionsprobleme sein: zum Beispiel ein Schädel-Hirn Trauma, Demenz, Multiple Sklerose, Parkinson, Epilepsie, ein Schlaganfall und viele weitere. Bei den genannten Krankheiten kommt es meistens zu einer Nervenschädigung im Sakralmark, welche die Erektion erschwert oder ganz unmöglich macht.

Arterienverkalkung

Gerade bei älter werden Männern ist die Arterienverkalkung eine der häufigsten Ursachen für Erektionsstörungen. Durch diese Gefäßverengung wird nämlich verhindert, das ausreichend Blut in die Schwellkörper fließt. Die Folge: Die Erektion bleibt aus.

Hormostörungen

In vereinzelten Fällen stecken Hormonstörungen hinter der Erektilen Dysfunktion. Männer zum Beispiel, die in den „Wechseljahren“ sind, haben oftmals deutlich niedrigere Testosteronwerte als zuvor, was die Erektionsfähigkeit beeinträchtigen kann.

Medikamente

Wer Medikamente nehmen muss, tut damit oftmals seiner Potenz nichts Gutes. Vor allem Blutdrucksenker, Lipidsenker, Diuretika, Hormone und Zytostatika heben als Nebenwirkung mitunter eine Störung der Erektion mit sich.

Psychisch bedingte Erektionsstörungen

Leiden Männer unter Versagensängsten – zum Beispiel, dass sie im Bett ihre Partnerin nicht richtig befriedigen können – dann stellen sich unter Umständen als Folge davon Erektionsprobleme ein. Dieses Problem betrifft auch häufig die jüngere Generation.

Rauchen

Der Vollständigkeit halber sollte auch das Rauchen als Erektionskiller erwähnt werden. Denn beim Rauchen verstopfen die Arterien, so dass das Blut nicht mehr ausreichend in den Penis gepumpt werden kann. Rauchen verursacht also nicht nur Krebs und andere Krankheiten, sondern ist auch ein wichtiger Auslöser für Impotenz und erektile Dysfktuion.

Die Ernährung

Last but not least spielt auch sie einen Anteil daran, ob sich eine Erektion einstellt oder nicht. Wer sich ungesund und mit zu viel Fett ernährt, riskiert oben genannte Krankheiten, die Erektionsprobleme hervorrufen können. Außerdem werden bei einer ungesunden Ernährung die Arterien verstopft. Besser ist es also, auf eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse sowie wenig Fleisch, Käse, Wurst und Fertigprodukte zu achten.

Erektion verlängern

Immer wieder suchen Männer nach Methoden, ihre Erektion zu verbessern und zu verlängern. Dafür gibt es vielerlei Ansätze: Die einen schwören auf eine spezielle Beckenboden-Gymnastik, die nächsten auf das Hinauszögern des Höhepunkts, indem sie das Liebesspiel immer wieder kurz vorher unterbrechen, wieder andere empfehlen die Einnahme von Vitamin A oder Yohimbe. Diese Substanz wird aus dem afrikanischen Baum gewonnen und verbessert, so heißt es, die Zirkulation des Bluts. Auch die Einnahme von natürlichen Potenzmitteln auf Basis pflanzlicher Wirkstoffe wie etwa EMASEX-A vitex* können zu einer verlängerten Erektion beitragen.

llerdings sollten Männer ihre Ansprüche in Bezug auf ihre Erektion auch überdenken: Sexualität besteht nicht nur aus einer funktionierenden Erektion, denn es gibt viele Wege, wie zwei Menschen sich gegenseitig Lust verschaffen können. Immerhin ist Sex kein Leistungssport, sondern soll in erster Line Spaß machen. 

 

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Hinweis: Dieser Ratgeber-Artikel kann den Ratschlag eines Arztes nicht ersetzen. In jedem Fall empfehlen wir bei andauernden Beschwerden einen Arzt aufzusuchen. Des weiteren gibt es keine Gewährleistung für die Richtigkeit der Angaben.

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